



Beim Rauchen heißt es, dass das Gehirn gelernt hat, sich spätestens alle acht Minuten zu belohnen. Rauchen aufzuhören ist leicht, dabei bleiben viel schwerer: Craving ist sehr ausdauernd und hält bis zu sechs Wochen an. Aber – good news – was man erlernen kann, kann man auch wieder verlernen. Die Yager Therapie kann Ihnen dabei helfen, die Zufahrt zur Autobahn zu versperren.
Egal, ob Sie rauchen, zu viel am Handy sind oder bei Schokolade nicht Nein sagen können – Sie werden nie satt davon. Bekommen nie genug. Immer noch mehr. Das Muster ist immer das gleiche.
Ihr Gehirn hat gelernt, sich selbst zu belohnen. Bei parship heißt es, dass sich angeblich alle elf Minuten jemand verliebt. Beim Rauchen oder all den anderen Abhängigkeiten heißt es, dass das Gehirn gelernt hat, sich spätestens alle acht Minuten zu belohnen. Viele dieser Wunsch-nach-mehr-Verlangen kenne ich aus eigener Erfahrung. Hier spreche ich über die Zigarette. Aber das Muster lässt sich vom Prinzip auf viele Abhängigkeiten übertragen.
Es gibt sechs Phasen, die man unterscheidet und die aufeinander aufbauen. Je nachdem, in welcher Phase Sie sich befinden, sind Sie stärker oder schwächer motiviert mit dem Rauchen aufzuhören.
Ja, das gibt es. Und es ist sehr aktiv. Jeden Tag. Es sitzt mitten im Gehirn. Die Wissenschaft spricht vom mesocorticolimbischen dopaminergen Belohnungssystem. Kürzer: das mesolimbische System. Was macht es? Kurz gesagt: Es schürt Verlangen nach Belohnung und speichert die Erfahrungen im Hippocampus. Der Hippocampus sieht einem Seepferdchen ähnlich, daher der Name (Hippo, griechisch für Pferd), und ist wichtig für das Gedächtnis und das Lernen.
Unser neuronales Belohnungssystem spielt gerne mit unserem Verlangen nach Belohnung. Zuckerbrot und Peitsche, gewissermaßen. Unsere Grundbedürfnisse nach Essen und Trinken sind essenziell fürs Überleben. Aber ohne den richtigen Antrieb, ohne Motivation würden wir ganz schnell verhungern oder verdursten. Also hat sich unser Schöpfer etwas Kluges einfallen lassen. Eben einen richtigen Motivationsschub mittels Belohnung. Positive Verstärkung nennt das die Verhaltenstherapie. Hat man dem Drang nachgegeben und etwas gegessen, dann werden da in unserem Oberstübchen ganz viele Botenstoffe ausgeschüttet, die in uns richtige Glücksgefühle erzeugen, bis hin zur Euphorie. Dopamin, man höre, körpereigene Opiate! und Oxytocin spielen da eine große Rolle. Das merkt sich unser Seepferdchen und speichert diese Erfahrung ab unter dem Label: erwünscht.
So wird ein Verhalten aus Sicht des Gehirns immer mehr zu einem erwünschten Muster. Mit anderen Worten es entsteht da oben eine Autobahn, die immer öfter befahren wird. Damit nun dieses Verhalten zur Sucht wird, geschieht etwas Neues. Der ständige Konsum von Zigaretten oder Online-Spielen, um nur zwei zu nennen, bewirkt nämlich eine sogenannte Neuroadaption. Es kommt also zu einer dauerhaften Veränderung des Belohnungssystems auf biochemischer und physiologischer Basis. Diese Veränderung legt da oben einen Schalter um und erhöht die Ansprechbarkeit (Sensitivierung) auf eine nächste Zigarette, aber – und jetzt kommt der Hammer - geizt mit Belohnung. Unser Gehirn möchte jetzt mehr davon, bevor es uns belohnt. In der Fachsprache spricht man von der sogenannten Toleranzentwicklung. D. h., um denselben Kick zu erleben, braucht es jetzt deutlich mehr, als bisher. Also z. B. Schokolade. Jetzt genügt nicht mehr ein Rippchen, nein, es muss die ganze Tafel sein. Wie schon oben gesagt, das macht nie satt, im Gegenteil, man kann darüber verhungern.
Hier macht sich der Yager Code die Mechanismen des Belohnungssystems zu eigen und programmiert sie um, zu Ihrem Nutzen.
Mehr dazu: Mesolimbisches System (Wikipedia)
Ok, spielen wir das mal durch. Sie haben beschlossen, sich mit Ihrem mesolimbischen System anzulegen und verzichten spontan auf Ihre Zigarette. Ihr Belohnungssystem lobt Sie sogar dafür, sonst würden Sie sich jetzt nicht über den kleinen Sieg freuen. Sie halten das durch, einen Tag, zwei Tage oder mehr? Vergessen Sie nicht, Sie haben da oben eine Autobahn und die will befahren werden. Ihr System ist Nikotin gewöhnt, oder likes oder clicks, je nachdem. Es schüttet jetzt vermehrt Dopamin aus, wie der Neurologe Kent Berridge von der Universität Michigan in einem Rattenexperiment herausfand.
Bezogen auf Sie als Raucher in München oder anderswo: Das Dopamin soll Sie motivieren, die nächste Zigarette zu rauchen. Je mehr Sie sich nun dem verweigern, umso größer wird die Dopamin-Ausschüttung und damit Ihr Verlangen, bis hin zur Unwiderstehlichkeit. Das nennen dann Therapeuten Craving. Das Craving ist ein mächtiger Gegenspieler, der nicht unterschätzt werden sollte. Nur ein sehr starker Wille kann es besiegen. Allerdings nur ein sehr starker und ausdauernder Wille. Die Sache ist nämlich die: Craving ist sehr ausdauernd und hält bis zu sechs Wochen an. Erst nach sechs Wochen hat das Gehirn dank seines Hippocampus umgelernt.
Hat man die sechs Wochen überstanden, ist man aber noch lange nicht über dem Berg. Man hat jetzt einen Trampelpfad angelegt, nicht mehr. Wenn man jetzt dem Gehirn nicht die Zufahrt zur Autobahn sperrt, landet man früher oder später wieder auf der fast lane. Das wäre dann der Rückfall. Quote, fünfzig Prozent, wie schon gesagt.
Aber – good news – was man erlernen kann, kann man auch wieder verlernen. Das Minimum an Zeitaufwand beträgt sechs Wochen. So lange dauert es, ein Verhalten zu er-/ bzw. verlernen.
Auch im alten Israel wusste man um die Autobahnen und Trampelpfade in unserem Gehirn. Man hat es nur zeitgemäßer formuliert:
„Geht durch das enge Tor! Denn weit ist das Tor und breit der Weg, der ins Verderben führt, und es sind viele, die auf ihm gehen.“Mt 7,13
Mehr dazu: Craving · Tabakabhängigkeit (Wikipedia)
Wie kann Sie der Yager Code bei Ihrem Wunsch, ein Nichtraucher zu werden, und das dauerhaft, unterstützen? Nun, um im Bild zu bleiben, die Yager Therapie kann Ihnen dabei helfen, die Zufahrt zur Autobahn zu versperren. Sie hilft Ihnen, einen stärkeren Willen zu entwickeln und das Craving zu vermeiden. Sie kommuniziert mit all Ihren Persönlichkeitsanteilen, die bisher zum Rauchen beigetragen haben, analysiert diese und veranlasst sie zu einer Neukonditionierung. D. h. sie motiviert Ihr Gehirn zu einem neuen rauchfreien Verhalten. In der Regel genügen 3 Sitzungen zu je einer Doppelstunde.
Mehr dazu: Yager Code · Hypnose · Im Blog: Lotte raucht nicht mehr – warum wir nie genug bekommen
Wenn es ums Aufhören geht, dann weiß ich, wovon ich spreche. Da bin ich Experte in München und am Chiemsee. Ich habe fünfzehn Jahre lang geraucht. Zigaretten mit Filter, ohne Filter, Selbstgedrehte, Beedies, Zigarillos und Zigarren. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn dichter Rauch die Lungen füllt und in Ringen kunstvoll wieder herauskommt. Und ich weiß, wie schwer es ist, mit dem Rauchen aufzuhören.
„Es gibt nichts Leichteres, als mit dem Rauchen aufzuhören. Ich selbst habe es schon 137-mal geschafft.“Mark Twain
Ja, Rauchen aufzuhören ist leicht, dabei bleiben viel schwerer. Gottseidank habe ich weitaus weniger Anläufe als Mark Twain gebraucht. Eigentlich nur zwei. Beim ersten Mal habe ich vieles falsch gemacht, was mir unweigerlich einen Rückfall bescherte. Beim zweiten Mal habe ich entscheidende Parameter verändert und dann klappte das auch. Welche das waren, verrate ich Ihnen gerne in einer Sitzung. Dieser Tipp war’s übrigens nicht, find ich aber originell:
„Das beste Mittel, um mit Rauchen aufzuhören, sind feuchte Streichhölzer.“Unbekannt
Laut einer Studie schaffen es nur fünf Prozent aus eigener Kraft mit dem Rauchen aufzuhören. Auch Tabak-Entwöhnungskurse verzeichnen keine hundertprozentige Erfolgschance. Rund zwanzig Prozent schaffen es nicht. Sie scheitern bereits in der Entgiftungsphase. Und von den achtzig Prozent, die das Entgiften schaffen, werden rund die Hälfte wieder rückfällig. Der Entzug ist für sie zu hart.
Ich zähle zu den fünf Prozent, die es dauerhaft geschafft haben! Denn ich weiß, wie man den Rückfall vermeidet! Wer sich schon mal dafür motivieren will, dem empfehle ich den Spielfilm „Thank You for Smoking“. Sehr lustig, dabei sehr lehrreich. Mit Aaron Eckhart in der Hauptrolle. Es müssen ja nicht gleich schreckliche Bilder von Raucherbeinen oder geteerten Raucherlungen sein. Was ist Ihre Motivation?
Die Kinderbilder auf meiner Webseite stehen für unsere Persönlichkeitsanteile, die jeder von uns hat und die zumeist in der Kindheit entstanden sind.
Lesen Sie selbst meine Google-Fünf-Sterne-Bewertung aus München:
„Endlich Nichtraucher! Und das seit jetzt fast 3 Jahren :))Ich habe nicht geglaubt, dass ich es jemals schaffen würde. Die längste Zeit meines Lebens war ich Raucher. Die ersten 10-15 Jahre sogar ein glücklicher Raucher.
Dann kamen die vielen Jahre in denen ich versucht habe von der Nikotinsucht loszukommen. Es war alles dabei: Nikotinpflaster, -Spray, -Kaugummi, Hypnose und Selbsthypnose, Akupunktur, Allan Carr das Buch "Endlich Nichtraucher" ...usw.
Während jedem dieser meiner Versuche war ich gefühlsmäßig zwischen heulendem Elend und Familienterrorist, bis ich dann doch wieder zur Zigarette gegriffen habe.
Endlich habe ich es dann doch geschafft, mit Hilfe der Yager-Therapie. Aber eine Therapie ist nur so gut wie der Therapeut. Mein Dank geht an Herrn von Groenesteyn, der nicht nur fachlich kompetent sondern auch in jeder Therapiestunde ruhig und einfühlsam eine Atmosphäre der Sicherheit geschaffen hat. Und, ganz wichtig, KEINE PSYCHODRAMEN während der Entwöhnungszeit. Ich hätte nie gedacht, dass Nichtraucher werden so einfach sein kann. Übrigens, nach nur 2x zwei Doppelstunden...“Google-Bewertung
Der Übersicht wegen bleiben wir hier beim Rauchen. Das grundsätzlich Gesagte trifft im Kern aber auf alle anderen Arten von Abhängigkeit zu, egal ob stoffgebunden (z. B. Alkohol) oder nicht stoffgebunden (z. B. Online-Spiele). Ok, Sie wären nicht hier, wenn Sie nicht schon einiges versucht hätten, und dennoch hängen Sie am Glimmstängel. Auch, wenn er jetzt vielleicht kürzer ist, eleganter aussieht und mit dem neuen Mundstück weniger qualmt. Das Nikotin ist immer noch drin. Und Ihr Körper lechzt danach. Aber Sie, sprich Ihr Kopf, Ihr Verstand, haben inzwischen die Nase voll. Sie wollen nicht mehr so verqualmt riechen. Denn: „Wenn man nicht mehr raucht, riecht man viel besser, vor allem Zigaretten.“ Unbekannt. Finde ich genial, den Spruch. Das Raucherasthma wirkt sich irgendwie nachteilig auf Ihre Kondition aus. Und die gelben Finger kommen bei der Freundin nicht gut an. Dann gibt es da noch die Herz-Kreislauf-Störungen, Diabetes und Krebskrankheiten.
Und die Lebenserwartung?
Gemäß dem Drogen- und Suchtbericht 2019 sterben jeden Monat im Durchschnitt 10.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Und das rund sieben Jahre früher als Nichtraucher, sagt eine Studie aus 2018 des Erasmus-Universitätsklinikums Rotterdam.
Soweit zu den Raucherfakten. Grund genug aufzuhören?
Der Markt bietet neben Hypnose vieles feil. Yoga, Anti-Raucher-Seminare, Raucherpflaster, Globuli, Raucherspray, Anti-Rauch-Tabletten, sogar Raucherspritzen gibt es. Bei manchen wirkt’s bei anderen wieder nicht. Und dann ist da noch die Frage nach der Nachhaltigkeit. Nichtraucher für immer? Oder nur bis zum nächsten Stress? Wie gesagt, rund fünfzig Prozent werden rückfällig. Warum ist das so? Was geht da in unserem Körper eigentlich ab? Warum ist es so schwer, ohne professionelle Hilfe aufzuhören?
Mehr dazu: rauchfrei-info.de (Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit)
Drei kurze Netzwerk-Animationen sind ein Blick in Ihr Gehirn. Sie zeigen den Prozess der Verknüpfung einzelner Neuronen. In nur drei Schritten können Sie Veränderungen in sich spüren und Ihre erste (ONLINE) Yager-Code-Sitzung optimal vorbereiten:
Wichtigste Voraussetzung für den Erfolg: Sie wollen es! Ab Phase 3 sind Sie so weit. Siehe oben. Kommen Sie erst zu mir, wenn Sie sich in Phase 3 befinden.
Ich helfe Ihnen gerne, so wie schon Vielen vor Ihnen. Sie sind nicht aus München? Gerne können wir auch ONLINE arbeiten. Rufen Sie mich an: 089 330 367 54.
Ihr Franziskus Ritter Groenesteyn im Herzen von München-Schwabing und am Chiemsee
Mitglied im Hypnoseverband e.V. · Mein Profil auf therapeuten.de







