
Kurz erklärt: In einer Yager-Code-Sitzung sind Sie wach und reden mit. Der Therapeut stellt Ihrem inneren „Zentrum“ Fragen, und Sie geben die Antworten weiter. Das Zentrum findet die Teile, die ein Problem auslösen, und verändert sie. Das geht auf drei Arten: offen, verdeckt – dann müssen Sie nichts erzählen – oder stellvertretend, zum Beispiel durch die Eltern für ihr Kind. An einem Fall zeige ich Ihnen alle drei.
Im Vorgespräch (15 Minuten, telefonisch oder per Video) klären wir, worum es geht und ob der Yager Code zu Ihrem Anliegen passt. Sie können alle Fragen stellen, die Sie haben. Was der Yager Code ist, lesen Sie im Beitrag Yager Code Therapie: Was ist das?.
Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, besprechen wir im Vorgespräch.
Gerda litt unter folgenden Symptomen: Sobald eine Sirene vorbeifuhr, bekam sie Schnappatmung und Herzrasen und erlebte panikartige Momente. Einen Grund dafür kannte sie nicht.
Gerda gibt weiter, was ihr Zentrum antwortet. So erfährt sie, woher ihre Panik kommt. Das Zentrum zeigt zwei Ursachen:
Diese Teile sind durch das Erlebte konditioniert: Sie ziehen die falschen Schlüsse oder bilden nicht hilfreiche Glaubenssätze. Zentrum rekonditioniert sie, das heißt, es löst die fehlerhafte Konditionierung auf und verknüpft die Teile in sinnvoller Weise neu. Danach kehrt Ruhe ein.
Derselbe Fall, aber Gerda möchte nichts über die Ursachen erfahren oder erzählen. Dann arbeitet das Zentrum verdeckt. Gerda gibt vor allem kurze Antworten weiter, manchmal auch längere, immer aber die Anzahl der betroffenen Teile. So sieht die Sitzung für den Therapeuten aus:
Woher die Teile stammen, bleibt verborgen – auch für den Therapeuten. Auch hier kehrt danach Ruhe ein. Diese Form eignet sich für Menschen, denen es schwerfällt, über Belastendes zu sprechen, oder die es nicht noch einmal durchleben möchten.
Angenommen, Gerda wäre ein Kind. Dann können die Eltern stellvertretend für sie arbeiten. Ein Elternteil gibt die Antworten weiter, die Gerdas Zentrum über ihn vermittelt. Die Teile, die die Panik auslösen, werden genauso gefunden und bearbeitet – offen oder verdeckt. Stellvertretend arbeiten ist auch bei Erwachsenen möglich, wenn der Vertretene damit einverstanden ist.
Das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Bei manchen läuft ein innerer Film ab, und zu den einzelnen Teilen tauchen die passenden Gefühle auf. Andere erleben nur eine nackte Zahl, ganz ohne Emotion. Beides ist in Ordnung, und beides wirkt: Die Arbeit macht das Zentrum, nicht Ihr Gefühl in diesem Moment.
Ja, das ist möglich. Aber niemand ist ein objektiver Ratgeber in eigener Sache. Wer mit sich selbst arbeitet, übersieht leicht genau die Stellen, um die es eigentlich geht. Ein Therapeut hält den Rahmen, stellt die Fragen und behält den Überblick – gerade bei Themen, die tief gehen.
Ob offen, verdeckt oder stellvertretend: Sie bestimmen, wie viel Sie erfahren und erzählen möchten. Die Arbeit macht Ihr Zentrum. Den Yager Code biete ich in München-Schwabing, am Chiemsee und online an.
Mehr dazu: Yager Code · Häufige Fragen zum Yager Code · Kostenloses Vorgespräch vereinbaren
„Frage und forsche, suche und finde!“ (Sir 6,27)
Praxis für hypno-systemisches Coaching und Therapie München-Schwabing und am Chiemsee
(Heilpraktiker für Psychotherapie
Traumatherapie / Hypnotherapie)
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