Lebenshilfe
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Warum manche Männer ihrer Partnerin die Abtreibung nie verzeihen können

Manche Männer sagen nach einer Abtreibung: „Es ist in Ordnung.“ Doch Jahre später spüren sie immer noch Wut, Enttäuschung oder innere Distanz. Warum fällt Verzeihen manchmal so schwer? Und wie können unbewusste Blockaden mit dem YagerCode gelöst werden?

Thomas sagte damals nichts – aber innerlich zerbrach etwas

Auch für Männer gibt es starke emotionale Folgen nach einer Abtreibung. Thomas war 36 Jahre alt, als seine Partnerin ungeplant schwanger wurde. Er wollte das Kind behalten, sie entschied sich für einen Schwangerschaftsabbruch. Thomas wusste, dass sie nach dem Gesetz das Recht hatte, diese Entscheidung zu treffen. Deshalb widersprach er nicht mehr. Nach außen akzeptierte er alles. Nach innen begann jedoch ein zersetzender Prozess, der von Jahr zu Jahr schlimmer wurde. Er wurde stiller, zog sich zurück und bemerkte, dass zwischen ihm und seiner Partnerin eine unsichtbare Mauer aus nicht ausgesprochenen Worten gewachsen war.

Viele Männer glauben zunächst, ihre Gefühle würden mit der Zeit verschwinden. Doch nicht verarbeitete Trauer verwandelt sich häufig in Enttäuschung, Groll oder Verbitterung. Thomas ertappte sich immer häufiger bei Gedanken wie: „Sie hat mir die Chance genommen, Vater zu werden.“ Immer wenn Freunde Kinder bekamen oder Familien gemeinsam unterwegs waren, wurde sein innerer Schmerz erneut aktiviert. Hinter seiner Wut verbarg sich in Wirklichkeit tiefe Trauer.

Warum Verzeihen manchmal unmöglich erscheint

Männer entwickeln in Folge einer Abtreibung oft Schuldgefühle und Trauer, projezieren aber stattdessen Wut und Groll auf die Partnerin. Dabei bedeutet Verzeihen nicht, das Geschehene gutzuheißen. Es bedeutet vielmehr, sich von der dauerhaften inneren Belastung zu lösen. Doch genau das gelingt vielen Männern nicht. Sie erleben immer wieder dieselben Gedanken, dieselben Bilder und dieselbe Ohnmacht. Die psychischen Folgen nach einer Abtreibung können sich durch Grübeln, Schlafstörungen, Rückzug oder depressive Verstimmungen zeigen. Thomas sagte einmal: „Ich habe ihr längst vergeben wollen. Aber mein Gefühl macht einfach nicht mit.“

Tatsächlich liegen die Ursachen oft tiefer.

Warum bleibt die Verletzung bestehen? Warum eitert sie weiter im Verborgenen vor sich hin? Häufig wirken hier unbewusste Glaubenssätze oder Familienmuster. Vielleicht hat Thomas schon als Kind gelernt: „Wer mich verletzt, dem darf ich nie wieder vertrauen.“ Oder:„Ein richtiger Mann darf keine Schwäche zeigen.“ Solche inneren Programme laufen unbewusst weiter und verhindern, dass der Schmerz verarbeitet werden kann. Solange diese Ursachen bestehen bleiben, kehren Wut und Enttäuschung immer wieder zurück.

Verzeihen bedeutet nicht vergessen

Thomas konnte die Vergangenheit nicht ändern. Aber er konnte lernen, nicht mehr täglich unter ihr zu leiden. Verzeihen bedeutete für ihn nicht, die damalige Entscheidung gutzuheißen. Es bedeutete, sich von dem ständigen inneren Kampf zu befreien, in dem er zu ließ, sich selber zu vergeben, dass er damals nicht alles versucht hatte, um das Leben des Kindes zu retten. Erst dadurch wurde wieder Platz für Vertrauen, Lebensfreude und neue Beziehungen möglich.

Wie der Yager Code helfen kann, inneren Frieden zu finden

Wenn du bemerkst, dass dich ein Schwangerschaftsabbruch auch Jahre später noch belastet (Post-Abortion-Syndrom), musst du diesen Weg nicht alleine gehen. Der YagerCode setzt dort an, wo viele Gesprächstherapien an ihre Grenzen stoßen – bei den unbewussten Ursachen. Gemeinsam können wir belastende Glaubenssätze,emotionale Blockaden und alte Beziehungsmuster bearbeiten, ohne dass du jedes belastende Detail erneut durchleben musst. Viele meiner Klienten berichten, dass sie dadurch wieder innere Ruhe finden und ihre Vergangenheit endlich loslassen können.

Fazit

Manche Männer tragen die Folgen einer Abtreibung jahrzehntelang mit sich herum. Hinter Wut und Unversöhnlichkeit verbergen sich häufig Trauer, Ohnmacht und ungelöste innere Konflikte. Werden diese Ursachen erkannt und bearbeitet, kann echte Versöhnung entstehen – nicht nur mit der Partnerin, sondern auch mit sich selbst. Der Yager Code bietet hierfür einen schonenden und wirkungsvollen Weg, unbewusste Blockaden aufzulösen und wieder emotional frei zu werden.

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