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The Woolsey Fire, California. (Photo courtesy of Peter Buschmann) Public Domain Mark 1.0

(Schüler)Mobbing – kein Kavaliersdelikt

Unter #BullyMe kommt die Wahrheit ans Licht

Egal, ob Cybermobbing, Schulmobbing, Mobbing am Arbeitsplatz, jeden Tag trifft es über eine Million Menschen. Der Bullying Survey-Studie von Viking zu Folge wurde 2019 jeder vierte Schüler gemobbt. Besonders krass trifft es junge Menschen zwischen 18 Jahren und 24 Jahren. Hier liegt der Anteil bei 35 Prozent. Auch am Arbeitsplatz wird gerne sozial ausgegrenzt. Rund ein Viertel aller Arbeitnehmer sind hiervon betroffen. In der Hälfte der Fälle, hat ein Vorgesetzter seine Finger im Spiel. Von vielen wird Mobbing immer noch als harmlos oder als Kavaliersdelikt angesehen. Dabei ist es sogar juristisch eine klare Körperverletzung und damit strafbar. Nun gibt es ein Portal, wo sich Betroffene Luft machen können. Auf #BullyMe sprechen sie aus, was sie erlitten und erduldet haben. Und Vieles dort kommt mir bekannt vor, aus eigener Erfahrung.

Auch ich wurde als Schüler gemobbt

Wer Mobbing nicht am eigenen Leib erfahren hat, kann hier nicht mitreden. Mobber treten die Menschenwürde mit Füßen. Sie zwingen Ihnen eine Opferrolle auf mit Schikanen und Demütigungen aller Art.

Als „Sohn des Barons“ war ich im Dorf exponiert und gerne Ziel für die Dorfjugend. An heißen Sommertagen, an denen alle kurze Hosen und Hemden trugen, machten sie sich einen Spaß daraus mich in die Brennnesseln zu werfen. Alles an mir brannte. Besonders die Seele.

Ein andermal boten sie mir scheinbar ihre Freundschaft an, nur um mich dann den Hang hinunter zu stürzen. Im Gymnasium, an der Bushaltestelle war ich oft und ausgesucht ihre Zielscheibe für Schneebälle. Ein größerer Schüler machte sich einen besonderen Spaß daraus mich vor den anderen immer wieder zu demütigen. Er provozierte mich bis zur Weißglut. Dann habe ich ihm eine geknallt. Meine Wut hatte ein Ventil gefunden. Die Wut war verraucht und ich wehrlos. Jetzt war er wütend und machte mich nieder.

Die schlimmste Demütigung erfuhr ich aber, als meine angebetete Flamme vor allen Schülern laut meinen Liebesbrief verlas. Ich hätte im Erdboden versinken können. Im Internat steckte man mich mit dem „Stinkesocken“-Schüler zusammen in ein Zimmer. Niemand sonst wollte mit ihm zusammenziehen, also gab man ihn mir. Auch hier gab es einen älteren Schüler, der sich einen Spaß daraus machte, meine Tücher, die ich zur „Verschönerung“ unseres Zimmers und zur Neutralisierung der Stinkesocken aufgehängt hatte, eins nach dem anderen genüsslich, meine Ohnmacht auskostend, von der Decke zu zupfen.

Später als Student erlebte ich nochmal Mobbing in der WG. Ich hatte mich geweigert meinen Mietanteil über eine Mitbewohnerin verwalten zu lassen. Sie verstand es, alle gegen mich aufzubringen. Es war ein Leben in eisiger Atmosphäre. Mein Argwohn bestätigte sich ein Jahr später. Sie hatte die komplette Miete veruntreut. Nur mein Anteil hatte den Vermieter erreicht.

Auch am Arbeitsplatz erlebte ich Ausgrenzung bis zur sozialen Isolation. Als freier Mitarbeiter in einer Wirtschaftsprüfungskanzlei gab es das Dunkelbüro ohne Tageslicht und die sukzessive Ausdünnung von Aufträgen bis zur Umsatzlosigkeit. Schließlich hatten sie ihr Ziel erreicht: Meine Kündigung. (Aber, so meine Erfahrung, wer seinen Weg mit Gott geht, dem wird immer Hilfe zu teil. Kurz darauf fand ich einen neuen, viel besseren Arbeitsplatz!)

Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, was hätte ich mir nicht alles ersparen können!

Mobbing ist weit verbreitet und selbst in Ihrer nächsten Umgebung gar nicht so selten. Fragen Sie einmal! Wie kann man hier sinnvoll helfen? Was verbirgt sich dahinter?

Warum Mobbingattacken so weh tun

Wir Menschen sind Sozialwesen. Urgeschichtlich gesehen, war ein Überleben in der Gruppe oder Sippe wesentlich mehr gesichert, denn als Einzelner. Dieser Wunsch und dieses Streben nach Gemeinschaft ist im Menschen festverwurzelt. Wir können es im Sommer beobachten, wenn die Biergärten voll sind. Wir erleben es in Vereinen, Parteien, am Arbeitsplatz und in der Familie.

Wenn wir aus der Schülergemeinschaft ausgesperrt werden, oder von Vorgesetzten am Arbeitsplatz mit bewusst sinnloser Arbeit überhäuft werden, wenn man hinter unserem Rücken tuschelt und Intrigen gegen uns gesponnen werden, dann kommt das einer seelischen Vergewaltigung gleich. Die damit einhergehende starke psychische Belastung hat bei rund 90 Prozent aller Mobbingopfer schwere gesundheitliche Folgen, wie Magengeschwüre, Herzrhythmusstörungen, Depressionen.

Oft reagieren wir mit sozialem Rückzug. Dieses Vermeidungsverhalten isoliert uns noch mehr. Aus Scham und weil wir uns oft selber schuldig fühlen, sprechen wir nicht darüber. Weder mit den Eltern, noch mit den Geschwistern oder Freunden. Der Shitstorm im Internet gibt uns dann noch den Rest und raubt uns den Schlaf. Nicht selten denken wir dann an Suizid.

Hirnforscher haben herausgefunden, dass soziale Ausgrenzung vom Gehirn als realer, tiefer Schmerz empfunden wird, der in den Hirnstrukturen sogar Narben hinterlässt. Mobbing, dies sei hier in aller Deutlichkeit gesagt, ist seelische Folter. Dafür braucht es keine Gewaltandrohung und auch keine soziale Aggression. Es genügt das sogenannte „dissen“, die völlige Ignoranz.

Die Kinderbilder auf meiner Webseite stehen für unsere Persönlichkeitsanteile, die jeder von uns hat und, die zumeist in der Kindheit entstanden sind.

Das Reis-Experiment – lieb mich, hass mich, aber ignorier mich nicht

Der japanische Wissenschaftler Dr. Masaru Emoto hat in seinem berühmten Reisexperiment die Wirkung von Worten und Gedanken auf Materie untersucht. In dem Fall war seine Materie Reis. Er beschriftete 3 Gläser mit unterschiedlichen Worten wie Liebe, Hass und Ignoranz und füllte sie mit gekochtem Reis. Dann behandelte er die Gläser dreißig Tage lang entsprechend den Worten, die auf den Gläsern standen. Also Glas Liebe bekam viel liebevolle Gedanken und Zuwendung.Glas Hass bekam Ärger und Wut. Glas Ignoranz blieblinks liegen und wurde mit Missachtung „gestraft“. Dreißig Tage lang. Nach dreißigTagen untersuchte er den Inhalt des Glases.

Glas Liebe ging es gut. Der Reis war gesund und schimmelfrei. Glas Hass hatte einige Schimmelsporen und Glas Ignoranz hatte den meisten Schimmel. Viele Menschen haben dieses Experiment selber gemacht. Hier ist ein Video davon.

Das Experiment eignet sich für den Schulunterricht und zur Sensibilisierung von Schüler und Lehrer um die verheerenden Auswirkungen von Mobbing zu veranschaulichen. Erst funkt‘s, dann schwelt’s und irgendwann brennt es lichterloh, dann laufen Schüler angefüllt mit unverdauter Aggression Amok und schießen alles über den Haufen, was sich ihnen in den Weg stellt. Bitte, lasst es nicht so weit kommen!

Mit dem Yager Code oder Coach Mobbing erfolgreich neutralisieren

Damit es nicht so weit kommt, helfen Therapien mit dem Yager Code oder der Gang zum Mobbingcoach. Die Yager Therapie eignet sich besonders für Menschen, die das Schulmobbing schon lange hinter sich gelassen haben, aber in der Gegenwart immer noch darunter leiden. Hier setzt der Yager Code an. Mittels der uns innewohnenden Intelligenz, genannt Zentrum, können wir uns die gespeicherten Erinnerungen in verdeckter Form erschließen. Verdeckt heißt, dass man sich in einer Sitzung nicht abplagen muss, Erinnerungsfetzen zu finden. Der YagerCode arbeitet verdeckt, will sagen, das Zentrum erledigt diese Arbeit. Wir können uns dabei ganz entspannt zurücklehnen und Zentrum zuschauen, wie es unsere Schulzeit emotional neu verankert und unangenehme Gefühle umwandelt und löst.

Wenn Zentrum für uns die eigentliche Ursache beispielsweise der Angst herausfindet und aus der Wunde der Angst extrahiert, kann die Panik nicht nur vorübergehend gemildert werden, sie kann sogar ganz verschwinden und uns so die uneingeschränkte Freude am Leben nachhaltig zurückschenken. Wäre das nicht wunderbar?

Das Coaching wiederum empfiehlt sich für jene, die noch im Mobbing-Prozess drinstecken und nach dem Ausgang suchen oder einem Instrumentarium, wie sie sich effektiv und nachhaltig zur Wehr setzen können.

Blockaden lähmen die Leistungsfähigkeit

Mobbing blockiert und generiert hinderliche Muster, wie sozialer Rückzug, Kompensation durch Essstörungen oder Muskelwahn. Sie erzeugen im Körper starke Symptome von Stress wie  beschleunigter oder verlangsamter Puls, Zittern, Schweißausbrüche, Lethargie, bis hin zur Apathie und Depression, die Gedanken fangen an zu kreisen, manche sind desorientiert und können keinen klaren Gedanken mehr fassen. Man ist nicht mehr Herr seiner Sinne. Man verliert die Kontrolle und wird zum Spielball seiner Emotionen. Der Lebensraum wird enger und kleiner. So ein Zustand übersteigerter Vigilanz oder verlangsamter Vitalfunktionen bedeutet eine massive Leistungseinbuße und erhöhtes Erkrankungsrisiko. Solche Menschen sind nicht mehr in der Lage ihr Bestes zu geben. Sie sind nicht mehr voll fokussiert und weit weg vom High-Performance Maßstab den eine Schularbeit, das Abi und später Karriere oder auch nur ein gesundes Leben erfordert. Die volle Leistungsfähigkeit ist gelähmt, man atmet bildlich gesprochen nur noch auf einem Flügel und wäscht sein Blut mit nur einer Niere. Die Magensäfte übersäuern.

Weitere wichtige Zusammenhänge zu Ursachen von Stress finden Sie in meinem CheckpointGroenesteyn Ratgeber Stress bewältigen mit Spaß und Humor.

Die Schuld bei dem lassen, der sie verursacht hat

Wenn Menschen im Leben so blockiert sind, dass sie quasi unsichtbar sein wollen, nicht auffallen wollen, sich keinen Erfolg gönnen oder keinen Partner finden, wie beispielsweise bei einer sozialen Phobie, dann liegt der Panikattacke oft solch ein schulisches traumatisches Kindheitserlebnis zu Grunde aber nicht immer. Die Ursache kann auch in einer früheren Generation liegen oder in ungeschriebenen Familientraditionen. Man hat dann als Kind vielleicht Sätze gehört wie: „Du lahme Ente“ Oder „Spargeltarzan“ oder bei Familienzwistigkeiten: „Du halbe Portion, lernst es nie.“

Das innere Kind in uns übernimmt solche Sätze ungefiltert als Wahrheit und verankert sie in uns. Später wird daraus ein widersprüchliches Verhalten, weil sich der Kleine in uns an früher erinnert, er schwingt dann gegen unseren Willen das Zepter der Emotionen. Unter dieser Herrschaft leiden wir dann oft sehr. Frauen neigen dann zu Essstörungen, wie Bulimie oder Anorexie. Jungs flüchten sich eher in eine Muckibude und quälen sich bis zum Umfallen. Das nennt man dann Adoniskomplex. Die einen sehen sich als zu dick an, während die anderen verzweifelten, weil sie sich als zu dünn wahrnehmen. Beides konnte man in der Fernsehsendung „Schrei nach Leben“ gut miterleben.

Aber mit der richtigen Methode, wie etwa Hypnose, EMDR oder Yager Code können solche falschen Wahrnehmungen gut behandelt werden. Sie nehmen damit dem Kleinen das Zepter wieder liebevoll aus der Hand und können jetzt ohne größere Probleme Schularbeiten schreiben, Vorträge halten Karriereherausforderungen annehmen, ein Seminar halten oder Ihren Traumpartner finden, ohne sich gleich wieder scheiden zu lassen.

Ein Mann redet sich frei

Ein freigegebener Fall aus der Praxis: Ein Mann in den Fünfzigern bekam jedes Mal Depressionen, wenn er im Job einen Vortrag halten sollte oder bei Familienfeiern eine Rede. Es kostete ihn stets eine enorme Überwindung sich vor vielen Menschen zu exponieren. Obwohl er eine Ahnung hatte, woher diese Blockade kam, gelang es ihm dennoch nicht bis zu den emotionalen Ursachen vorzudringen.

In der Sitzung mit dem Yager Code und EMDR zeigte sich eine frühe schulische Demütigung durch einen Lehrer. Das fatale daran, der Lehrer meinte es gut. Der Junge sollte einen Vortrag halten über ein Buch, dass er gelesen hatte und das ihn total faszinierte. Aber er schaffte es nicht, die Begeisterung überspringen zu lassen. Er langweilte seine Mitschüler mit zu langen Lesepassagen. Der Lehrer wollte ihm eine Chance geben, dennoch eine gute Note zu bekommen. Dafür müsse er nur behaupten, dieser sein Vortrag, sei ein Beispiel für einen schlechten Vortrag. Der Junge ließ sich darauf ein, weil er nicht überblickte, dass er sich damit selbst verleugnete, seine Begeisterung und seine Überzeugung. Er untergrub sein Selbstbewusstsein und jedes Mal, wenn er eine Rede halten sollte, schnürte ihm sein unbewusstes Programm die Kehle zu. Er sollte nicht noch einmal so eine Demütigung erfahren müssen.

Mit nur zwei Sitzungen befreiten wir ihn nachhaltig aus seinem tradierten Muster. Heute kann er völlig unbeschwert vor vielen Menschen stehen und aus dem Stegreif eine fulminante Rede halten, die alle mitreißt.

Gerne helfe ich auch Ihnen oder Ihren Lieben. Rufen Sie mich an! Gerne komme ich auch zu Ihnen nach Hause.


Ihr Franziskus Ritter Groenesteyn im Herzen von Schwabing und am schönen Chiemsee

Zwei Segelboote kreuzen vor Herrenchiemsee  Praxis Groenesteyn München und Prien Yager Code und Hypnose
Ablauf einer Yager-Code-Sitzung - IN DREI SCHRITTEN ZUM ERFOLG
So können wir gemeinsam behutsam Schritt für Schritt die Angst überwinden
Schritt 1
Zeit für Ihr Anliegen, die sich auch ein guter Arzt nimmt. Bis zu 60 Minuten
Schritt 2
Behutsame und präzise Exploration, Vertiefung und Regression und Ressourcenstärkung. Bis zu 90 Minuten
Schritt 3
Bestärkendes post-therapeutisches Gespräch und Überprüfung der erreichten Ziele
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