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Krank vor Erbe – wie Erben unglücklich macht

Die Tricks der Erben – oder die Gier nach mehr

Jedes Jahr wird geerbt, und das nicht zu knapp. „Die Deutschen erben soviel wie noch nie“, titelt die Zeit. Jeder zweite erbt früher oder späte rein Haus oder mehr. Wir sind eine Erbengeneration. Die Vermögen nach über siebzig Jahren Frieden sind enorm gewachsen. Es geht um was. Genauer: Es geht um über drei Billionen Euro. Eine Statistik des Research Department zeigt, dass in den Jahren 2015 bis 2024 rund 3.000 Milliarden! Euro vom Erblasser auf seine Erben übergehen. Das ist eine gewaltige Summe und ein gewaltiger Anreiz für Gier und Habsucht.

Da werden Testamente gefälscht. Zeugen werden bestochen. Da verschwinden Testamente spurlos. Da werden Geschwister zu Erzfeinden. Da schrecken manche sogar vor Mord nicht zurück. „Erben pusht beim Menschen vor allem die Charakterzüge, die ohnehin schon angelegt sind.“ Zu dieser Erkenntnis kommt die Autorin Julia Friedrichs in ihrem Buch „WIR ERBEN“. Da gibt es Erbstreiter, Erbverheimlicher, Erbschleicher, ja sogar Erbmörder. Letzterer endet dann vor dem Strafgericht und in Schlagzeilen wie diese: „Lieblingsneffe erschlägt reiche Erbtante“.

Tricks und Kurzschlüsse unter Erben können so aussehen:

Da gab es z. B. mal zwei Geschwister. Beide sehr vermögend. Keiner wirklich auf Geld angewiesen. Doch dann räumt die Schwester während alle auf der Beerdigung sind das ganze Haus leer! Echt passiert! Da gibt es Cousin und Cousine, die sich eigentlich ganz gernhaben und man sieht sich bei Familienfeiern, tanzt und lacht. Völlig unbeschwert und frei. Doch dann erfährt die Cousine ihr Vater hat sie enterbt und ihren Cousin eingesetzt. Das Testament wird angefochten. Ein dreißigjähriger Krieg vor Gericht ist die Folge. Am Ende sind beide zermürbt, voller Hass und pleite.

Eine Erblasserin, schwer an Krebs erkrankt und im Pflegeheim, die Schreibhand gelähmt, vermacht ihr Vermögen, dem Pflegepersonal. Angeblich habe sie unter Zeugen mit der linken Hand geschrieben. Vor Gericht ist ein graphologischer Gegenbeweis so gut wie unmöglich. Und da soll einem nicht die Galle hochkommen?

Da sitzt ein Bruder im Elternhaus und zahlt keine Miete, obwohl das Haus auch der Schwester gehört, und sie dringend Geld bräuchte und das Sparbuch ist geplündert. Eine Neuregelung der Hausnutzung ist unterblieben. Die Gerichte ohnmächtig. Das Rechtsempfinden ist zurecht erheblich gestört.

Da entzieht sich ein Erbschleicher den rechtmäßig Erbberechtigten durch Unzustellbarkeit der Klage. Auf Briefe wird nicht reagiert. So was von erbunwürdig, aber Justitia sind die Hände gebunden.

Wenn es ums Geld geht, setzt eine manchmal direkt kriminelle Kreativität ein, dem anderen eins auszuwischen. Wussten Sie das? Ein Erbe in einer Erbengemeinschaft kann alle anderen blockieren. Man kommt nicht mehr an Bankkonten heran, kann Rechnungen nicht bezahlen, verliert Haus und Hof. Der Nachlassbestand kann nicht gelistet werden, weil ein Erbe den anderen ausgesperrt. Schlüssel weg.

Ein Haus in Spanien wird bei der Pflichtteilsberechnung unterschlagen, ebenso ein Millionenkonto in der Schweiz. Wem kocht da nicht das Blut? Ja, wenn es ums Erben geht, wird mit harten Bandagen gekämpft und selten fair. Wir lernen plötzlich, wie groß und so ganz anders unser Gefühlsspektrum gegenüber dem lieben Bruder, der lieben Schwester oder anderen Erben sein kann. Ohnmacht, Wut, Hass Groll, eine ungeahnte Aggression. Das Spektrum in all seinen hässlichen Facetten. Da ist man doch eigentlich ohne Erbe freier, oder?

Erben eine schiere Last? Rund ein Viertel aller Erbfälle enden vor Gericht, Ausgang ungewiss. Also doch: Erben macht unglücklich! Ganz klar: Es entsteht eine Unwucht des Lebens. Die Balance der gesunden Familiendynamik ist erheblich gestört. Alles schreit nach einem Ausgleich. Doch wie?

Hier kann der Yager Code helfen.
Hier kann das Wutprotokoll helfen.
Hier kann gezielte Vergebungsarbeit heilen, was andere verbockt haben.

Pechmarie und Goldmarie – niemand erbt nicht nichts

Erbtechnisch erben rund fünfzig Prozent aller Deutschen nichts. Dennoch erben sie etwas. Pechmarie. Denn die Nachkriegsgeschichte hat auch eine (Vor)Kriegsgeschichte. Und aus der Geschichte unserer Großeltern und Eltern können wir viel genetisches Erbgut übernommen haben, was familiensystemisch gar nicht zu uns gehört. Dennoch leiden wir darunter.

Am besten kommt das in der alttestamentlichen Erkenntnis zur Geltung:

Er bewahrt tausenden Huld, nimmt Schuld, Frevel und Sünde weg, lässt aber (den Sünder) nicht ungestraft; er verfolgt die Schuld der Väter an den Söhnen und Enkeln der dritten und vierten Generation.“ Ex 34, 7

Übersetzt man diese antike Weltsicht einmal ins heutige Verständnis, dann zeigt sich darin nicht etwa ein rachsüchtiger Gott, sondern eine ungewollte, transgenerationale, innere Dynamik, die erstaunliche Parallelen zur aktuellen Erkenntnis aus Psychotherapie, Genetik und Hirnforschung aufweist. Und weil diese Erkenntnis schon damals vor dreitausend Jahren so wichtig war, steht sie gleich dreimal im Alten Testament! (Wer es nachlesen will: Ex 20, 5 undNum 14, 18)

Mit anderen Worten, schon die Altvorderen wussten, das Unrecht nicht ohne Folgen bleibt.

Studien haben ergeben, dass nicht verarbeitete oder bewusst verdrängte Kriegstraumata die Schaltstellen unserer DNA verändern können. Erlebnisse aus Bombenhagel und Folter hinterlassen Narben im Gehirn. Nicht verarbeitete Emotionen, psychische Abspaltungen übertragen sich auf Kinder und Kindeskinder. Sie werden dann ohne emotionale Nähe, ohne Kuscheln erzogen, nicht aus Mutwillen sondern aus schierem Unvermögen. Infolge haben Kinder keinen richtigen Zugang zu ihren Gefühlen. Sie wirken später dann als Erwachsene kalt und herzlos, sind es aber nicht. Sie leiden völlig unerklärlich unter Unsicherheit, haben keine rechte Freude, haben Gefühle von Traurigkeit, Wut oder Verzweiflung.

Flüchtlingsenkel
haben oft das Gefühl, nicht dazuzugehören. Kriegsenkel von Kriegsverbrechern meinen, es nicht verdient zu haben, erfolgreich zu sein. Sie wollen gerne unsichtbar bleiben, unscheinbar, und damit auf einer unbewussten Ebene die Schande von der Familie fernhalten. Diese Menschen leiden oft auch körperlich. Sie somatisieren, leiden an Schlafstörungen, werden von Panikattacken geplagt und versinken in Depressionen.

Erbtechnisch erbt die andere Hälfte immer. Dennoch erben sie oft nichts. Goldmarie. Sie verlieren vielmehr etwas. Sie verlieren ihre innere Ruhe, ihre Ausgeglichenheit, ihren Schlaf, ihre Gesundheit. Warum ist das so?

Erben die Erben indem sie andere übervorteilen, dann entsteht daraus ein innerer Konflikt. Dieser Konflikt äußert sich in Dauerstress und der macht krank. Streiten Erben um das Erbe vor Gericht, wird es meist hässlich. Die Gedanken lassen einen nicht mehr los, der Groll auch nicht, auch das macht krank. Erben Erben große Vermögen, wächst die Angst es zu verlieren. Sie verlieren ihre Freiheit und ihren Schlaf.

Erben Erben ohne gleich in Konflikte mit lebenden Geschwistern oder Halbgeschwistern zu verfallen, können sie dennoch unter ihrem Erbe leiden. Warum? Weil eine frühere Generation heimlich Grenzsteine verschoben hat, weil das geerbte Vermögen erpresst worden war, oder gestohlen. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie Vermögen gegen Treu und Glauben erworben worden sein kann. Die Erbengeneration ist dann die Leidtragende und kennt in  der Regel noch nicht einmal die Ursache dafür. Sie sorgt, unbewusst im Familiennetz über die Generationen hinweg, für einen (Erb)Ausgleich, damit die Unwucht wieder verschwindet. Muss das sein?

Nein! Natürlich nicht. Man kann und darf die Schuld bei denen lassen, die sie verursacht haben. Aber unrechtmäßig Erworbenes strebt immer nach einem natürlichen Ausgleich. Nicht umsonst gilt in solchen Fällen die Erkenntnis: Eine Generation baut auf, eine erhält und eine verliert alles.

Was hier helfen kann, die Familie wieder in Balance zu bringen, Vermögen zu erhalten und innerlich zu gesunden ist der Yager Code. Mit ihm können, Groll und Wut gezielt abgebaut werden, wodurch Sie erst fähig werden in eine befreiende Vergebungsarbeit zugehen. Achtung! Vergeben heißt nicht Vergessen. Vergeben heißt sich selbst zu befreien, indem man auf Rache verzichtet. Achtung! Der Verzicht auf Rache bedeutet nicht, dass der Täter nicht für seine Taten verantwortlich gemacht werden könnte. Hier gilt weiterhin das volle Strafmaß des Gesetzes. Der Verzicht auf Rache bedeutet aber einen wirkungsvollen Ausbruch aus dem Teufelskreis der transgenerationalen Verstrickung.

Die Kinderbilder auf meiner Webseite stehen für unsere Persönlichkeitsanteile, die jeder von uns hat und, die zumeist in der Kindheit entstanden sind.

Der Yager Code findet auch übertragene Ängste früherer Generationen

Viele Menschen finden faszinierende Hilfe im Yager Code, wenn Erbunrecht, Enterbung und Angst vor Vermögensverlust zu massiven psychosozialen Einschränkungen führt oder wenn sich Somatisierung und eine erheblich eingeengte Gefühlswelt auf eine transgenerationale Verstrickung zurückführen lässt. Über unsere Gene ist unser Körper dazu befähigt, auch emotionales Erbgut aus der Generation unserer Eltern oder Großeltern zu übernehmen.

Stammt eine (Flug/Fluch(t))Angst von den Großeltern, bspw. aus dem Krieg, dann ist das nicht unsere Angst, unter der wir leiden. Hier ist der Yager Code ein mächtiger Schlüssel, um eine familienloyale Lösung zu finden. Sie bekommen eine heilsame Vergangenheit, ein Gegenserum, um das Gift des Krieges zu neutralisieren. Sie finden zu Sicherheit und Geborgenheit. Sie erleben eine neue Körperlichkeit und können endlich Nähe zulassen.

Erbstreit lähmt die Leistungsfähigkeit

Streitigkeiten und Konflikte, egal welche, erzeugen im Körper starke Symptome, wie beschleunigter Puls, Zittern, Schweißausbrüche, die Gedanken fangen an zu kreisen, man ist desorientiert und kann sich nicht mehr richtig konzentrieren. Man ist nicht mehr Herr seiner Sinne. Man verliert die Kontrolle. In Gesprächen ist man nicht mehr anwesend, weil man ständig im (Erb)Streit gefangen ist.

So ein Zustand bedeutet eine massive Leistungseinbuße. Solche Menschen sind nicht mehr in der Lage ihr Bestes zu geben. Sie sind nicht mehr voll fokussiert und weit weg vom High-Performance Maßstab den eine Karriere erfordert oder ein erfülltes Familienleben. Die volle Leistungsfähigkeit ist gelähmt, man fährt bildlich gesprochen das Auto seiner selbst nur noch auf drei Töpfen, mit angezogener Handbremse.

Hier ist der Yager Code ein wirksames Mittel um gegenzusteuern und die Bremse dauerhaft zu lösen. Sie lernen besser zu verstehen und wieder einen echten Gefühlskontakt zuzulassen. Weitere wichtige Zusammenhänge zu transgenerationalen Ursachen von Stress und Angst finden Sie in meinem Checkpoint Groenesteyn Ratgeber Stress bewältigen mit Spaß und Humor..

Vom Hans im Glück zu Sterntaler

Märchen sind nicht nur Märchen. Sie enthalten viele archetypische Wahrheiten. Und eine wichtige Wahrheit steht schon in der Bibel. Der Erfolgsautor und Motivationstrainer Hermann Scherer beschreibt dies in seinem Bestseller „Fokus“ so:

"Ein ernstzunehmender Gedanke dabei ist ein Satz, den Jesus von Nazareth gesagt hat. Er wäre fast verloren gegangen, denn in den vier Evangelien ist er nicht enthalten. Dafür hat ihn der Apostel Paulus aufgeschnappt und in einer seiner Predigten zitiert. Er wurde protokolliert und fand Eingang in die Apostelgeschichte, die bis heute gelesen wird. Luther übersetzt ihn dann so: Geben ist seliger denn Nehmen."

Und das ist es, was Hans im Glück mit dem Sterntalermädchen gemeinsam hat. Beide finden ihr Glück im Geben. Doch der Schlüssel zum Geben-Können, ist das Loslassen. Nur wer loslässt, hat beide Hände frei und kann Neues anstoßen.

Eine Frau, der geholfen werden konnte?

Enterbt. Vierzig lange Jahre hielt sie am Groll fest. DiesesV erhalten hinterließ seine Spuren in ihrem Gesicht. Man könnte sagen, der Hass hatte ihr das Gesicht regelrecht zerfressen und Menschen waren ihr verhasst. Nur zu Tieren hatte sie noch Vertrauen. Hier kommt die stellvertretende Vergebung ins Spiel. Ihr Neffe war zutiefst erschüttert und ging für sie in das stellvertretende Gebet. Über viele Jahre hinweg. Scheinbar nichts geschah. Dann starb die Tante einsam und verlassen. Doch in der Nacht, als sie starb, hatte der Neffe einen Traum. In diesem Traum erschien ihm die Tante in strahlendem Licht und wunderschön. Alle bösen Falten waren verschwunden. Sie lachte ihn an und gab ihm einen Auftrag: „Neffe, sag den Menschen, wie wichtig es ist zu vergeben“ – dann machte sie eine Pause und wirkte sehr nachdenklich – „aber noch viel wichtiger ist es sich selber zu vergeben!“

Mich hat dieses Erlebnis tiefbewegt. Denn ich bin dieser Neffe! War es nur ein Traum, oder war es mehr? Eines weiß ich heute gewiss: Mit dem Yager Code ist auch stellvertretendes Arbeiten möglich. Vielleicht sogar über den Tod hinaus. Wer vermag das schon zu sagen.

Ängste loslassen – Sie schreiben Ihr eigenes Drehbuch, sicher und geschützt

Hilfe zur effektiven Selbsthilfe beginnt mit dem Erlernen der Selbsthypnose. Ich bringe Ihnen in nur einer Sitzung bei, wie Sie Ihren Körper selbst, mit einer ganz einfachen Technik sicher und unkompliziert in den sogenannten Alpha-Zustand versetzen können. In diesem Zustand ist Ihr Unterbewusstsein besonders ansprechbar für Veränderungen, die Sie in Ihrem Leben erreichen wollen. Und das Wichtigste: Sie haben jederzeit die Kontrolle. So schreiben Sie sicher und überzeugend neue Seiten in das Drehbuch Ihres Lebens. 

Mit dem Yager-Code achtsam, effektiv und nachhaltig aus der Angst

Gerne helfe ich auch Ihnen oder Ihren Lieben. Rufen Sie mich an! Gerne komme ich auch zu Ihnen nach Hause.

Ihr Franziskus Ritter Groenesteyn im Herzen von Schwabing und am schönen Chiemsee

Zwei Segelboote kreuzen vor Herrenchiemsee  Praxis Groenesteyn München und Prien Yager Code und Hypnose
Ablauf einer Yager-Code-Sitzung - IN DREI SCHRITTEN ZUM ERFOLG
So können wir gemeinsam behutsam Schritt für Schritt die Angst überwinden
Schritt 1
Zeit für Ihr Anliegen, die sich auch ein guter Arzt nimmt. Bis zu 60 Minuten
Schritt 2
Behutsame und präzise Exploration, Vertiefung und Regression und Ressourcenstärkung. Bis zu 90 Minuten
Schritt 3
Bestärkendes post-therapeutisches Gespräch und Überprüfung der erreichten Ziele
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